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Autostadt II Autostadt II
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Autostadt I Autostadt I
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Pressemitteilungen

 
Saisonale Inszenierungen in der Autostadt  |  14.01.2010

Saisonale Inszenierungen
Von Petra Hallmayer*

Ostereier als Kunstobjekte, eine schwimmende und swingende Cocktail-Bar, Drachenboot-Rennen, Veranstaltungen mit Weltstars, Eistanzkurse und Eisrevuen im Wintermärchen-Park – die Autostadt präsentiert sich zu allen Jahreszeiten überraschend neu und anders. Durch wechselnde saisonale Inszenierungen und Attraktionen, Open-Air-Events, ungewöhnliche Kunstaktionen, Sport- und Well-ness-Angebote wird die Autostadt zu einer aufregenden, sich ständig verwan-delnden Erlebniswelt.

Frühlingsfantasien und Familienprogramme

Im Themenpark lässt sich Kunst nicht nur museal, sondern in der lebendigen Be-gegnung erleben. Zwischen den grünen Hügeln finden sich in der Frühlingszeit von jungen Berliner Künstlern bemalte Riesen-Ostereier. Über das Wasser er-streckt sich als Brücke ein Dufttunnel des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson mit jahreszeitlich alternierenden Blumen und Pflanzen, deren Aromen die sich drehende Röhre betörend intensiviert.

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Architektur in der Autostadt  |  14.01.2010

Poetische Präzision
Über die Architektur und Innenarchitektur der Autostadt
von Dirk Meyhöfer*

In seinem Standardwerk „Die Geschichte der Stadt“ behandelt Leonardo Benevolo einen beeindruckenden Zeitraum von 5000 Jahren: „Wir wollen die Veränderungen der Umwelt untersuchen, die durch die Art des Zusammenlebens der Menschen bedingt sind und ihrerseits auf verschiedene Weise das Leben der Menschen beeinflussten.“ Eine sinnvolle Umschreibung von Stadt, aber was hat das mit der Wolfsburger Autostadt, die im Jahr 2000 eröffnet wurde, zu tun? Neun Jahre gegen 5000, ein knappes Jahrzehnt in der Geschichte einer künstli-chen Stadt, ist verglichen mit Rom wenig. Gemessen an der heutigen Verän-derungsgeschwindigkeit viel.

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Fahrzeugabholung in der Autostadt  |  14.01.2010

Glücksgefühle aus dem Glashaus
Von Uwe Pütz*

Das gläserne Gebäude erinnert für einen Moment an eine Flughafenhalle. Aber etwas ist anders. Hier ziehen die Menschen keine Koffer hinter sich her, sie tragen Autokennzeichen unter dem Arm und scheinen es überhaupt nicht eilig zu haben. Viele stehen gebeugt über einem Glasboden, unter dem verschiedene Globen leuchten; andere recken ihre Köpfe in den Himmel, wo eine stählerne Weltkugel thront. Irgendwann streift der Blick auch eine Rolltreppe, auf der in großen Buchstaben „ErlebnisAbholung“ steht.

Wer diese Treppe nimmt, verlässt sie mit einem anderen Gefühl. Und wer das Kribbeln im Bauch nicht schon spürt, den wird es oben zum ersten Mal erfassen. Für einen Augenblick folgen alle dem gleichen Tempo, der junge Fox-Käufer ebenso wie das Seniorenpaar, das einen Golf Plus bestellt hat. Dann mündet die Rolltreppe in ein Bürogebäude, in dem keine Stühle stehen, sondern farbige Sofas. Hinter Schreibtischen sitzen Servicemitarbeiter der Autostadt freundlich lächelnd. „Guten Tag, hatten Sie eine gute Anreise?“

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Landschaftsarchitektur in der Autostadt  |  14.01.2010

Erfolg im Doppelpack
Die Autostadt und ihr Landschaftsplaner Hinnerk Wehberg
von Dirk Meyhöfer

Er ist gerade Siebzig geworden und sitzt immer noch viele Stunden täglich an seinem Zeichentisch in der Hamburger Jarrestraße. Hinnerk Wehbergs schlohweiße, anthroposophisch geschnittene Mähne berührt fast die Tischplatte, als wolle er jeden einzelnen Strich genauestens beobachten und überprüfen. Kein Computer, nur Transparentpapier und Stifte. Dennoch ist Hinnerk Wehberg kein Yesterdayman, sondern eher ein Schamane der Landschafts- und Gartenplanung.

Wehberg gilt zusammen mit seinen früheren Partnern Eppinger und Lange und heute mit seinem Büro WES als Nestor der neuen deutschen Gartenbaukunst, die man auch ihm zufolge als Freiraumplanung und Landschaftsgestaltung auffasst. So war es logisch, dass es sein Büro wurde, das die Landschaftsplanung für die Wolfsburger Autostadt übernahm. Auf die Frage, ob das nun unter seinen vielen Aufträgen eine „Ringeltaube“ sei, lenkt er zunächst ab. Er könne den weidmännischen Wert eines solchen Vogels nicht einschätzen: „Aber es war ein guter Auftrag, mit definierten Bauherren, also richtigen Menschen und keinen Gremien, darunter dem heutigen Chef der Autostadt, Otto F. Wachs, der Kreativdirektorin Dr. Maria Schneider und dem Masterplaner Gunter Henn“ (vgl. a. „Poetische Präzision“). Das Problem: Wehberg und sein Team stiegen verhältnismäßig spät in den Planungsvorgang ein und hatten trotzdem die Verpflichtung, alle Koordinationen im Freiraum zu übernehmen.

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Die Autostadt - Menschen, Autos und was sie bewegt  |  14.01.2010

Die Autostadt – Menschen, Autos und was sie bewegt

Was motiviert Menschen zu Höchstleistungen? Wie arbeiten Automobildesigner? Und wer bewegt die Gesellschaft in der Zukunft? Die Autostadt in Wolfsburg lädt ihre Besucher zu einer Reise in die Welt der Mobilität ein.

In einer über 25 Hektar großen Park- und Lagunenlandschaft bilden Architektur, Design und Natur den Rahmen für viele Attraktionen: Im ZeitHaus, dem besucherstärksten Automobilmuseum der Welt, sehen die Besucher Klassiker der Automobilgeschichte – die Fahrzeuge illustrieren, warum sie in ihrer Zeit Maßstäbe setzten. Kunstwerke und Filme regen zur Auseinandersetzung an, Forschungsstationen laden zum Mitmachen ein und Veranstaltungen eröffnen neue Horizonte: von Lesungen und Diskussionen über Sommer- und Winterinszenierungen bis hin zu den Movimentos Festwochen. So entsteht für jeden Gast ein ganz persönliches Kaleidoskop aus Erlebnissen und Erfahrungen.

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