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Pressemitteilungen

 
Lesung und Gespräch: "Mut zur Freiheit" mit Iris Berben, Thomas Thieme, Thomas de Maizière und Stephan Hilsberg  |  14.01.2010

Mut zur Freiheit – ein Abend zur Zivilcourage

31. Mai 2010, 19.00 Uhr, 360°-Kino

Die Veranstaltung besteht aus zwei Programmteilen: Eine Lesung führt die Zuhörer zunächst in das Thema ein. Im Anschluss findet ein Gespräch mit prominenten Gästen statt, das eine Vertiefung des Themas ermöglichen soll.

I. Angriff auf die Freiheit
Iris Berben und Thomas Thieme lesen Texte von Juli Zeh, Ilija Trojanow und anderen, eingerichtet von Gerhard Ahrens

II. Freiheit, Sicherheit, Zivilcourage
Gespräch mit Iris Berben, Thomas Thieme, Thomas de Maizière und Stephan Hilsberg
Moderation: Harald Asel

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Lesung: "Du sollst dein Leben ändern" mit Nicole Heesters und Willem Menne  |  14.01.2010

„Du sollst Dein Leben ändern“ – Franz von Assisi

Werk und Wirkung des Heiligen Franziskus

Szenische Lesung aus den Schriften, Gesängen und Predigten Franz von Assisis sowie aus Texten über Franz von Assisi von Hermann Hesse, Heimito von Doderer, Luise Rinser und Julien Green

mit Nicole Heesters und Willem Menne, eingerichtet von Gerhard Ahrens

22. Mai 2010, 20.00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche

Der Inhalt
Der Mystiker und Prediger Franz von Assisi (1181 – 1226), eigentlich Giovanni Francesco Bernardone, wandelte sich aufgrund einer schweren Erkrankung in Gefangenschaft vom Offizier aus wohlhabender Familie zu einem tiefgläubigen Christen: Er verfolgte ein genügsames Einsiedlerleben auf den Spuren von Jesus Christus. Der Ordensstifter missionierte in Frankreich, Spanien und Ägypten. Im Jahr 1223 erfuhren die Regeln des Franziskanerordens päpstliche Genehmigung. 1224 traten die Wundmale Jesu Christi bei Franz von Assisi auf. Zu seinen berühmten Überlieferungen gehört der Sonnengesang von 1225, in dem die Sanftmut gegenüber Menschen, Tieren und der Natur als Gottes Schöpfung vermittelt wird. Als Franziskus sich 1226 auf einer Steinplatte in der winzigen Kapelle Portiuncula südlich von Assisi, dem bescheidenen Zentrum seines Ordens, zum Sterben legte, war er der meistverehrte Kirchenmann seiner Zeit: Nur zwei Jahre nach seinem Tod wurde er heiliggesprochen. Aus Texten des Franz von Assisi sowie aus großen literarischen Werken, die in den Jahrhunderten nach seinem Tod entstanden, lassen Nicole Heesters und der einstige Schaubühnen-Protagonist Willem Menne in einer ergreifenden Textcollage einen Meister der Demut auferstehen.

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Lesung: "Das Leben gehört Gott und nicht den Menschen" mit Burghart Klausner und Manfred Zapatka  |  14.01.2010

Das Leben gehört Gott und nicht den Menschen
Texte aus dem „Buch Hiob“ der Bibel und aus dem Roman „Hiob“ von Joseph Roth

Szenische Lesung mit Burghart Klaußner und Manfred Zapatka, eingerichtet von Gerhard Ahrens

05. Juni 2010, 20.00 Uhr, Heilig-Geist-Kirche

Der Inhalt
Wie kann ein gerechter Gott dulden, dass guten Menschen Böses widerfährt? Das alttestamentarische Buch Hiob spannt sich zwischen den Polen der hoffnungsvollen Gewissheit eines guten, gerechten Gottes und der aussichtslosen Verzweiflung der Glaubenskrise. Hiob, ein frommer, rechtschaffener und gottesfürchtiger Mann, verliert durch Schicksalsschläge alles, was in seinem bisherigen Leben das Glück ausgemacht hat: seinen Besitz, seine Kinder und seine Gesundheit. Nicht wissend, dass er – mit Gottes Zustimmung – von Satan auf die Probe gestellt wird, nimmt er diese Prüfungen gottergeben hin, beginnt jedoch langsam, an Gottes Güte und Gerechtigkeit zu zweifeln.
Joseph Roths Roman „Hiob“ von 1930 wird als einer der wenigen gelungenen Versuche angesehen, ein biblisches Thema in die Gegenwart zu holen. Der Autor beschreibt den Leidensweg eines jüdisch-orthodoxen Dorfschullehrers in Ostgalizien um 1900. Auch die Hauptfigur Mendel Singer treffen innerhalb kürzester Zeit so viele Schicksalsschläge, dass sein gesamtes Weltbild zerbricht. Er beginnt, an Gott und seiner Allmacht und Erhabenheit zu zweifeln.

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Lesung und Gespräch: "Mut zum Aufbruch" mit Hanns Zischler und Rupert Neudeck  |  14.01.2010

Mut zum Aufbruch – „ ... und nie mehr feige“

24. Mai 2010, 19.00 Uhr, 360°-Kino

Die Veranstaltung besteht aus zwei Programmteilen: Eine Lesung führt zunächst in das Thema ein. Im Anschluss findet ein Gespräch mit prominenten Gästen statt, das eine Vertiefung des Themas ermöglichen soll.

I. Francesco Petrarca: „Die Besteigung des Mont Ventoux“
Szenische Lesung mit Hanns Zischler, eingerichtet von Gerhard Ahrens

II. Zivilcourage – die Kühnheit unserer Tage
Rupert Neudeck und Hanns Zischler im Gespräch

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Lesung: "Faust - ein gefesselter Prometheus" mit Klaus Maria Brandauer und Daniel Hope  |  14.01.2010

„Faust – ein gefesselter Prometheus“ – Eine Auseinandersetzung

Ein Abend mit Klaus Maria Brandauer und Daniel Hope (Violine)

03. Juni 2010, 20.00 Uhr, Theater Wolfsburg

Der Inhalt Goethes Faust fand in der antiken Prometheus-Dichtung eine wichtige Anregung: einen Heroen, der den Mut hatte, den Göttern Entscheidendes abzutrotzen. Aus der historischen Gestalt des spätmittelalterlichen Zauberers Johann Georg Sabellicus Faust schuf Goethe in seinem Drama einen neuen Typus des Wissenschaftlers. Wie Prometheus den Göttern das Feuer, so trotzt Erkenntnisdrang blindem Glauben mutig das Wissen ab. Ein Weg mit ungewissem Ziel. Fausts magiekundiger Mit- und Gegenspieler Mephistopheles sagt im Prolog der Tragödie zur allmächtigen Gestalt des „Herrn“ über den Menschen:

„Ein wenig besser würd’ er leben,
Hätt’st du ihm nicht den Schein des Himmelslichts gegeben;
Er nennt’s Vernunft und braucht’s allein,
Nur tierischer als jedes Tier zu sein.“

Klaus Maria Brandauer setzt sich bei den Movimentos Festwochen mit Betrachtungen zur Entwicklung des Menschen auseinander. Der Violinist Daniel Hope spielt Werke von der Goethezeit bis heute. Beide waren bereits 2008 mit der Produktion „War and Pieces“ bei Movimentos zu Gast.

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